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Wissenschaftsministerium gewinnt renommierten PolitikAward

Mit der Kampagne „Wir wollen Deinen Kopf“ hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Montag in Berlin den PolitikAward 2012 in der Kategorie „Social Media Strategie“ gewonnen.

„Die Kampagne zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft war ein Musterbeispiel für Bürgerbeteiligung und dafür, wie der Dialog mit den Beteiligten zu besseren Gesetzen führt“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich der Auszeichnung in Stuttgart.

Die PolitikAwards werden jährlich bundesweit vom Fachmagazin „politik&kommunikation“ für Leistungen in der politischen Kommunikation in mehreren Kategorien vergeben. Im Jahr 2011 wurde Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der Kategorie „Politiker des Jahres“ ausgezeichnet.

Theresia Bauer: „Dass die Kampagne und die Online-Beteiligungsplattform ‚Wir wollen Deinen Kopf‘ nun ebenso mit einem renommierten Preis für politische Kommunikation ausgezeichnet wird, zeigt, wie richtig unser Weg des Dialogs mit den Menschen im Land ist“. Sie dankte der federführenden Agentur ]init[ AG, mit der das Wissenschaftsministerium die Kampagne parallel zum herkömmlichen Gesetzgebungs- und Anhörungsverfahren umgesetzt hatte.

Die Internet-Plattform lud alle Interessierten im Land ein, sich eine Meinung über studentische Mitbestimmung zu bilden, sich in verschiedenen Foren einzumischen und den Gesetzentwurf des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zu kommentieren. In den rund fünf Wochen, in denen die Foren der Beteiligungsplattform geöffnet waren, konnten über 48.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet werden. Insgesamt wurden dort 508 Beiträge verfasst.

Kosten für den Internetauftritt: 80.000 Euro

Besucher: 48.000

Verfasste Beiträge: 508

Angemeldete Nutzer: 195

Kosten pro Besucher: 1,66 Euro

Kosten pro Beitrag: 157 Euro

Kosten pro Nutzer: Über 400 Euro

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Im Bereich der Berufsschulen spart die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg Lehrerstellen ein. Offensichtlich handelt es sich nur um ein Lippenbekenntnis aus dem Wahlkampfzeiten, die demografische Rendite im System der Berufsschulen zu lassen. Vor dem Hintergrund des ohnehin schon bestehenden strukturellen Defizites an den Berufsschulen und einer Überstundenbugwelle ist ein solches Handeln nicht nachvollziehbar.

Winfried Ketschmann (CC Urheber GRÜNE Baden-Württemberg)

Mit dem Sparkurs gefährdet die Landesregierung die Attraktivität der dualen Ausbildung und damit auch den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Die Berufsschulen müssen auch im ländlichen Raum erhalten bleiben. Andernfalls wird der Wechsel auf weiterführende Schulen für viele Schüler noch attraktiver, und damit geht dem Handwerk der Nachwuchs komplett aus. Hier zeigt sich wieder einmal, wie ernst man es meint mit der Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildungswegen. Wenn die Unterrichtsversorgung an den allgemeinbildenden Schulen so schlecht wäre wie an den Berufsschulen, dann würden nicht nur die Eltern und Lehrer, sondern auch die Politiker schon längst Sturm laufen.

Was sagt eigentlich der ehemalige Lehrer und jetzige Ministerpräsident, Winfried Kretschmann, dazu?

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