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Posts Tagged ‘Bildung’

1. Bildung

Sozialdemokratische Regierungen führen zu flacherer,  allerdings auch integrativerer Bildung, am Ende aber vor allem für die besseren Schüler zu schlechterer Bildung und einem insgesamt niedrigeren Bildungsniveau. Dazu kann man sich nahezu alle Vergleichsstudien ansehen. (IGLU, PISA)

-> In Baden-Württemberg soll die Gemeinschaftsschule die anderen Schulen aufsaugen. Dazu passt auch, dass Schulversuche zwingend Gemeinschaftsschulen sein müssen. Ebenso werden nur noch Gemeinschaftsschulen einen kleineren Klassenteiler und mehr Sozialarbeiter bekommen.

2. Fortschritt

Sozialdemokratische Regierungen verhindern notwendige wirtschaftliche Umstrukturierungen werden lange durch Festhalten und Subventionierung der alten Strukturen hinaus geschoben. Dadurch verpassen die Regionen einen notwendigen Strukturwandel.

-> Für jede wirtschaftliche Entwicklung gibt es Zeiträume in denen wichtige Entscheidungen gibt (Stichwort Strukturwandel hin zu High-Tech-Regionen in Bayern und Baden-Württemberg und im Gegensatz zur Kohleförderung in Nordrhein-Westfalen und nicht wettbewerbsfähigen Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien in Brandenburg). Wenn diese verpasst werden, leiden die Regionen unabhängig von den später regierenden Parteien noch sehr lange.

3. Finanzen

Sozialdemokratische Regierungen führen zu höherer Staatsverschuldung. Einfach den Schuldenstand der Länder und die Zahlungsströme im Länderfinanzausgleich anschauen.

-> In Baden-Württemberg erhöht die aktuelle Regierung das strukturelle Defizit um mehrere Milliarden Euro trotz boomender Steuereinnahmen.

Alles zusammen führt zu deutlich mess- und fühlbaren Benachteiligungen dieser Länder und vor allem für die Bürger dieser Länder.

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Im Bereich der Berufsschulen spart die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg Lehrerstellen ein. Offensichtlich handelt es sich nur um ein Lippenbekenntnis aus dem Wahlkampfzeiten, die demografische Rendite im System der Berufsschulen zu lassen. Vor dem Hintergrund des ohnehin schon bestehenden strukturellen Defizites an den Berufsschulen und einer Überstundenbugwelle ist ein solches Handeln nicht nachvollziehbar.

Winfried Ketschmann (CC Urheber GRÜNE Baden-Württemberg)

Mit dem Sparkurs gefährdet die Landesregierung die Attraktivität der dualen Ausbildung und damit auch den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. Die Berufsschulen müssen auch im ländlichen Raum erhalten bleiben. Andernfalls wird der Wechsel auf weiterführende Schulen für viele Schüler noch attraktiver, und damit geht dem Handwerk der Nachwuchs komplett aus. Hier zeigt sich wieder einmal, wie ernst man es meint mit der Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildungswegen. Wenn die Unterrichtsversorgung an den allgemeinbildenden Schulen so schlecht wäre wie an den Berufsschulen, dann würden nicht nur die Eltern und Lehrer, sondern auch die Politiker schon längst Sturm laufen.

Was sagt eigentlich der ehemalige Lehrer und jetzige Ministerpräsident, Winfried Kretschmann, dazu?

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